Auf der Suche

Das richtige Pferd finden,,Richtig Reiten lernt man erst auf dem eigenen Pferd!“Als Jörg das zu mir sagte, wurde mein Wunsch, ein eigenes Pferd zu besitzen, noch verstärkt, da ich die Idee schon eine ganze Weile hatte. Nun ließ mich der Gedanke nicht mehr los und ich machte mich auf die Suche. Soviel schonmal vorweg:  Ohne einen Fachmann an meiner  Seite, wäre sie zur Odyssee geworden.Zum Glück hatte sich Jörg bereit erklärt, mich zu beraten.Das erste Pferd war ein hübscher brauner Wallach, von dem ich sofort begeistert war. Er war so nett und hatte eine  Grundrittigkeit mit schon guter Lektionssicherheit. Jörg meinte jedoch, daß die Elastizität nicht optimal sei und mir ein doch gerades Hinterbein im weiteren Verlauf Probleme machen könnte ……  ich solle lieber die auch zum Verkauf stehende Stute in der Nachbarbox probieren. Ein 3,5-jähriges Traumpferd mit tollen Gängen. Da ich allerdings lieber einen Wallach gehabt hätte, ging die Suche weiter.Mit der Vorauswahl verbrachte ich Stunde um Stunde im Internet. Manchmal war ich schon am verzweifeln.

Da entdeckte Jörg einen 4-jährigen Oldenburger Rappen, der mir auf dem dort gezeigten Video auch sehr gut gefiel. Obwohl er 300 km entfernt stand, fuhren mein Mann und ich hin. Der Wallach gefiel uns gleich gut, aber da wir mit der Suche erst am Anfang standen, wollten wir nichts überstürzen und uns in Ruhe weiter umschauen.

Einige der Pferde gefielen mir auf Anhieb so gut, dass ich mich immer gleich in sie „verliebte“. So begleitete mich Jörg mit viel Geduld zu meinen Traumpferden und stets wurde ich jäh aus meinen Träumen gerissen und der Illusion beraubt, mein Traumpferd gefunden zu haben. Jörg erkannte sehr schnell gravierende Fehler, die natürlich von den „Profiverkäufern“ nicht erwähnt wurden und die ich als Laie nicht erkannt hätte.

Ich erinnere mich an so einen hübschen 4-Jährigen, der aber so lang war, dass ich ihn niemals hätte „packen“ können – meint: Ein langes Pferd mit entsprechend schwächerem Rücken ist schwerer zu versammeln und so in ein gesunderhaltendes Gleichgewicht  zu bringen. Oder an den imposanten 3-Jährigen …. so ein schicker Typ mit tollem Hals und schönem Kopf. Wie Jörg gleich bemerkte, hatte er allerdings Rückenprobleme.

Jörg hatte an allen etwas auszusetzen. Entweder war mit dem Pferd etwas nicht in Ordnung oder, wie er fachmännisch erkannte, hätte das Pferd nicht zu mir gepaßt. Der Oldenburger Rappwallach, den mein Mann und ich schon gesehen hatten, ließ mir jedoch keine Ruhe.

Jörg und ich fuhren hin.

Er probierte ihn selbst und beurteilte dann mich –  sowohl im Umgang mit dem Pferd und wie ich ihn unter dem Sattel händeln konnte. Nach einem kurzen Gespräch unter vier Augen mit dem grundsätzlichen O.K. übernahm Jörg dankenswerterweise auch das Kaufsverhandlungsgespräch ….. und ich wußte, DAS WIRD MEIN PFERD!

Das ist jetzt vier Monate her und ich habe, dank Jörgs Geduld und Hilfe, mein absolutes Traumpferd gefunden. Er hat ein ausgeglichenes und freundliches Wesen, ist leichtrittig und lernwillig, hat gute Gänge und ist absolut zuverlässig – bildhübsch ist er natürlich auch! Es ist wirklich unglaublich.

Ich bin so froh, dass ich auf Jörg gehört habe und die anderen Pferde nicht genommen habe. Faiano und ich passen einfach so gut zueinander. Mein Mann und ich sind Jörg für seine gute Beratung und Unterstützung sehr dankbar.

Die Suche war zwar manchmal enttäuschend für mich, aber alles in allem sehr lehrreich und hat doch (vor allem in Anbetracht des Endergebnisses) viel Spaß gemacht.

geschrieben von Mel

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